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Autor Thema: Wake up on Lan über Delphi realisieren???  (Gelesen 15019 mal)
Lightning
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« Antworten #40 am: 14.04.2006, 13:33:11 »

ein router unterbricht eine broadcast-domain. solange dein router broadcasts nicht weiter leitet, wird kein broadcast ins netzwerk kommen.
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« Antworten #41 am: 14.04.2006, 14:28:00 »

Er ist aber im gleichen Subnet...an dem kann's wohl nicht liegen, ausser der Router broadcastet allgemein nicht (was ich kaum glaube)
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Lightning
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« Antworten #42 am: 14.04.2006, 14:31:48 »

normalerweise unterbricht jeder router broadcasts, dafür ist es ein router. alles was in fremde netze oder an broadcasts und multicasts geht wird vom router abgefangen und verarbeitet, es sei denn der router erlaubt broadcasting explizit.
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« Antworten #43 am: 14.04.2006, 15:16:23 »

Da liegst du falsch. Wenn der Router und der Ziel-Client im gleichen Netzwerk sitzen, dann wird der Broadcast sehr wohl weitergeleitet. Ich weiss, dass seit diversen DoS-Attacken das Broadcast-Verhalten geändert hat, allerdings bin ich nach wie vor der Meinung, dass Broadcasts im eigenen Netz dennoch weitergeleitet werden. Getestet hab ich's nicht, aber aus dem eigenen Netz ist wohl kaum eine DoS-Attacke zu erwarten
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Lightning
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« Antworten #44 am: 23.04.2006, 01:11:01 »

Da liegst du falsch. Wenn der Router und der Ziel-Client im gleichen Netzwerk sitzen, dann wird der Broadcast sehr wohl weitergeleitet. Ich weiss, dass seit diversen DoS-Attacken das Broadcast-Verhalten geändert hat, allerdings bin ich nach wie vor der Meinung, dass Broadcasts im eigenen Netz dennoch weitergeleitet werden. Getestet hab ich's nicht, aber aus dem eigenen Netz ist wohl kaum eine DoS-Attacke zu erwarten

nein ich liege nicht falsch. ich habe noch niemals von einem anderen verhalten gehört, geschweigedenn irgendwo etwas anderes gelernt. probiers doch einfach mal aus: pinge den broadcast in deinem (sub-)netzwerk (sofern du einen router hast und diesen auch als gate benutzt) und du wirst sehen, dass nicht jeder client im netzwerk (bzw. einer), sondern der router antwortet.

es ist immer schwer für solche definitionen etwas als allgemeingültige quelle und weisheit zu sehen, allerdings halte ich es nicht für schlecht cisco als referenz zu nehmen.
ein auszug aus dem ccna:

Zitat
Broadcast domains

A broadcast domain is a group of collision domains that are connected by Layer 2 devices.
When a LAN is broken up into multiple collision domains, each host in the network has more opportunities to gain access to the media. This reduces the chance of collisions and increases available bandwidth for every host. Broadcasts are forwarded by Layer 2 devices. Excessive broadcasts can reduce the efficiency of the entire LAN. Broadcasts have to be controlled at Layer 3 since Layers 1 and 2 devices cannot control them. A broadcast domain includes all of the collision domains that process the same broadcast frame. This includes all the nodes that are part of the network segment bounded by a Layer 3 device. Broadcast domains are controlled at Layer 3 because routers do not forward broadcasts. Routers actually work at Layers 1, 2, and 3. Like all Layer 1 devices, routers have a physical connection and transmit data onto the media. Routers also have a Layer 2 encapsulation on all interfaces and perform the same functions as other Layer 2 devices. Layer 3 allows routers to segment broadcast domains.

edit:
achso, ich sollte vielleicht noch dazusagen, dass sich cisco bei dieser definition auf das osi-referenzmodell bezieht.
« Letzte Änderung: 23.04.2006, 01:22:26 von Lightning » Gespeichert

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« Antworten #45 am: 23.08.2006, 21:41:43 »

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« Antworten #46 am: 15.09.2006, 17:25:20 »

@Lightning

Ich muss Jailbird zustimmen, der Router MUSS sogar im eigenen Netz den Broadcast weiterleiten! Ich habe aber auch schon Router gesehen, die dies nicht machen, diese sind dann schlicht und einfach schlechte Router. Jeder gute Router sollte aber ein internen Broadcast (Im Beispiel auf 192.168.0.255) an jeden Port weiterleiten. Genauso ist es bei einem Switch/Hub. Alles was er auf einem Broadcast empfängt, muss auf alle Ports weitergeleitet werden. Da gibt es zwar noch ein paar Einschränkungen bezüglich der unterschiedlichen Klassen der Netze, aber im selben Subnetz muss er es weiterleiten.

(Nebenbei, du kannst sogar deinem Router ein Portforwarding auf einem bestimmten Port geben. Dann ist es sogar möglich den PC über das Internet durch den Router hindurch mit einem Magic-Packet zu wecken!)

@Jailbird

Gut aufgepasst :P
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EgoFelix
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« Antworten #47 am: 20.09.2006, 10:15:41 »

@EgoFelix

Danke :D
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Lightning
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« Antworten #48 am: 23.09.2006, 14:24:02 »

@Lightning

Ich muss Jailbird zustimmen, der Router MUSS sogar im eigenen Netz den Broadcast weiterleiten! Ich habe aber auch schon Router gesehen, die dies nicht machen, diese sind dann schlicht und einfach schlechte Router. Jeder gute Router sollte aber ein internen Broadcast (Im Beispiel auf 192.168.0.255) an jeden Port weiterleiten. Genauso ist es bei einem Switch/Hub. Alles was er auf einem Broadcast empfängt, muss auf alle Ports weitergeleitet werden. Da gibt es zwar noch ein paar Einschränkungen bezüglich der unterschiedlichen Klassen der Netze, aber im selben Subnetz muss er es weiterleiten.

(Nebenbei, du kannst sogar deinem Router ein Portforwarding auf einem bestimmten Port geben. Dann ist es sogar möglich den PC über das Internet durch den Router hindurch mit einem Magic-Packet zu wecken!)

nein, er MUSS nicht.
zum punkt schlechte router: cisco, 3com, hp sind nur 3 marken, welche ich als "gute routerhersteller" bezeichnen würde, die durch die osi-layer 3 geräte broadcast-domains aufbrechen; genau dazu sind sie da.

ein switch/hub ist kein layer 3 gerät (dass es spezielle layer3 switches gibt, lassen wir hier jetzt mal ausm vor; das hat hier keine relevanz) und hat somit mit ip-broadcasting gar nichts am hut. ein switch schnappt sich die mac-address eines packetes, schaut dann im mat nach, an welchem port diese mac hängt und leitet anschließend an diesen port weiter. schickt man ein packet mit unbekannter mac an den switch, leitet dieser an den uplink oder an alle uplinks weiter und gibt die "verantwortung" der packetverteilung an die angeschlossenen switches ab. sendest du einen ip-broadcast in einem netz mit gate, ist das layer2-ziel ZUNÄCHST dein gate respektive dein router. und dieser ist genau dazu da, broadcast-domains zu unterbrechen und zu kontrollieren.
wie der router auf einen solchen broadcast reagiert ist wieder eine andere geschichte, aber per definition ist ein router dazu da, broadcast-domains zu kontrollieren.
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